Chronik

 

Ein Fund aus der Kupferzeit (etwa 3900-2200 v. Chr.) gibt Auskunft über das Vorhandensein von Menschen in diesem Gebiet. Hügelgräber (vielleicht römisch?) vervollständigen die Zeugen der Vergangenheit.

 

In einer Reiner Urkunde aus dem Jahre 1284 wird Rohrbach zum ersten Mal genannt. An der Mündung des Rohrbaches in die Lieboch liegt das Dörfchen "Aich", das schon 1135 anläßlich der Gründung des Stiftes Rein in den Urkunden genannt wird. Etws talaufwärts befindet sich Neudorf, welches im Reiner Urbar von 1395 als "Neudorf" erwähnt wird.

 

Für Jahrhunderte waren die bedeutensten Grundherren die Ernfelser. Für das Wappen der Gemeinde Rohrbach-Steinberg wurde nicht der einfache Schrägbalken gewählt, sondern der Balken durch zwei Reihen von Rosen wiedergegeben. Dabei wurde aber die schräge Richtung des Ernfelser Wappens beibehalten, um so auf dieses Geschlecht hinzuweisen.

 

Einen Rosenstrauch führte in seinem Wappensiegel Konrad der Dorner. Er siegelte 1294 eine Urkunde, mit der Adelheid die Gutenhagerin einige Güter zu Kreinbach, Hard und am Steinberg bei Aich dem Stift Rein übergab. Diese Güter liegen zum Teil in der heutigen Katastralgemeinde Rohrbach. Durch die Rosen wird also direkt zu diesem Gemeindegebiet Bezug genommen.

 

Ein anderes Geschlecht nannte sich nach dem wahrhaften Sitz am Steinberg. Die Steinberger gehörten dem Geschlecht der Krottendorfer an. Wie diese führten sie einen Ger (Fischfanggerät) im Wappen. Von Otto von Steinberg blieb im Stift Rein ein Siegelabdruck mit dem Ger im Wappen erhalten.

 

Otto von Steinberg stellte 1307 für Konrad und Elisabeth, die Torsäuler, eine Urkunde aus. Mit dieser Urkunde wurden dem Stift Rein Güter am Mitteregg und Neudorf übertragen. Auch durch diese Beurkundung wird wieder auf einen Gemeindeteil Bezug genommen.

 

Das Gemeindewappen wurde von der Stmk. Landesregierung

per 1.6.1989 verliehen!